Oman – Arabische Nächte

Nach zwei Wochen im Oman haben wir ein vielseitiges Land kennengelernt, welches in Gastfreundschaft und Weltoffenheit seines Gleichen sucht. Kulturell hat das Land sehr viel zu bieten, so dass die zwei Wochen prall gefüllt mit Sehenswürdigkeiten aus der Geschichte des Landes und Naturschauspielen sind. Wahrscheinlich kann man gut und in angenehmer Kurzweil einen Monat im Land verbringen.

Bienenkorbgräber im Oman - Julian Weinert

Die gezeigten Bienenkorbgräber sind immer noch ein Stück weit ein Rätsel für die Archäologen. Gebeine hat man jedoch nicht gefunden. Bei einer meiner Reisen in der Vergangenheit hat mir einmal ein Archäologe gesagt “Immer wenn in einer Dokumentation oder beim Besuch einer Grabungsstätte gesagt wird ‘wurde zu kultischen Zwecken genutzt’, so heißt das übersetzt ‘die Experten wissen nicht was hier passiert ist’. ” Das im Hinterkopf, ist mir klar, dass man nicht weiß, wofür die Behausungen gedient haben.

Kamele im Oman - Julian Weinert

Neben Kulturellen Sehenswürdigkeiten beeindruckt die Vielseitigkeit der Landschaft ungemein. Im Süden beispielsweise ist es kurz nach der Regenzeit im November noch recht grün und in den Tälern des hoch vom Meer aus aufragenden Gebirges weiden die Kamele. Dutzende, nein hunderte von Tieren die frei durch die Landschaft laufen und von dem dort ansässigen Einheimischen umsorgt werden. Wirklich lohnenswert einen Abstecher hierhin zu machen um durch die Landschaft zu wandern und Auge in Auge mit den Kamelen in der teils bewaldeten Landschaft zu stehen.

Verlassenes Bergdorf im Oman - Julian Weinert