Hawaii, Big Island

Kalt, nass und windig, kurzum einfach ekelhaftes Wetter. Mehr hat Deutschland oder vermutlich ganz Europa derzeit nicht wirklich zu bieten. Da sehnt man sich vielleicht ein wenig nach Sonne, Wärme, Strand und Meer.

Mir zumindest geht es definitiv so, als ich dieses Wochenende mal ein paar alte Bilder sortiert habe unter welchen auch einige aus Hawaii enthalten waren. Nahezu auf der anderen Seite des Globus und wesentlich stärker in Äquatornähe gelegen, wird es dort jetzt vermutlich recht schön sein.

Doch was genau kann man denn dort machen und gibt es dort außer Palmen und Strand nich irgendetwas Interessantes mag sich manch einer fragen. Ganz bestimmt. Ein paar mal war ich auf Big Island und konnte die Insel ganz gut kennenlernen. Zumindest soweit, dass ich ein paar Tipps geben und ein wenig berichten kann.

Nach einem nahezu nie enden wollenden Flug kommt man irgendwann in Kailua Kona oder Hilo an. Hier kann ich schon gleich sagen, dass ich letztere Stadt nicht als Urlaubsort empfehlen kann, es sei denn man hat Freude daran, im regenreichen Ort der USA Urlaub zu machen. Auf der anderen Inselseite, im Westen des Mauna Kea, des hohen Vulkans, der einen Großteil der Insel bildet ist das Klima anders. Warm, sonnig, angenehm. Subtropische Regenwälder, Weideflächen für Kühe und Lavawüste findet man in diesem Teil der Insel gleichermaßen. Big Island ist nicht die bevölkerungsreichste Insel der hawaiianischen Inselgruppe, jedoch die Flächenmäßig Größte. Die meisten Menschen leben jedoch auf Oahu mit der Hauptstadt des Bundesstaates, Honolulu.

Relativ schnell merkt man, dass die Uhren hier ein wenig anders ticken. Im Idealfall bekommt man nach der Ankunft direkt ein Lei um den Hals gehängt. Das ist ein Kranz aus frischen Blüten. Der ist nicht nur wunderbar dazu geeignet, dass man sich nach gut 24 Stunden Reisezeit ein wenig frischer fühlt, zudem duftet er noch ganz toll.

Hotels gibt es hier auf Big Island vergleichsweise wenige, jedoch enorm viele appartments welche man am besten über www.vrbo.com mieten kann. VRBO steht für “vacation rental by owner” sprich direkt vom Besitzer mieten und ist für die gesamten USA eine tolle Plattform. Falls es doch ein Hotel sein soll, kann ich in Kailua aufgrund der zentralen Lage eigentlich nur das Royal Kona Ressort empfehlen. Ich kann mir jedoch auch vorstellen, dass sich das mittlerweile ein wenig geändert hat. Auf jeden Fall kann ich hier als Ansprechpartner die Reiseinsel Oberstaufen empfehlen, vermutlich das Reisebüro mit der meisten Hawaii Erfahrung in ganz Europa und das meine ich wirklich so.

Wenn man dann mal in der Unterkunft angekommen ist, steht sicherlich eine Mütze voll Schlaf ziemlich weit oben auf der Liste um dann frisch erholt die Insel erkunden zu können. Was es dort alles zu sehen gibt und welche Inseln man noch unbedingt bereisen sollte, schreibe ich gerne in den nächsten Beiträgen.

20130226-075213.jpg